Das neue chemische Kältemittel für Autoklimaanlagen 1234yf bleibt weiter umstritten. Die Deutsche Umwelthilfe hat erneut auf die nicht absehbaren Gefahren bei einem Unfall hingewiesen. Bereits in diesem Jahr werden die erste Modelle mit dem umstrittenen Kältemittel ausgeliefert.
Autoklimaanlagen bergen nach Einschätzung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) weiter unabwägbare Gefahren: Das neue chemische Kältemittel 1234yf - von der Autoindustrie als Nachfolger des klimaschädlichen Mittels R 134a favorisiert - sei leicht entflammbar und setze bei der Verbrennung hochgiftige Flusssäure frei, warnte die DUH in Berlin. Nach einem Autounfall oder Motorbrand könnten Unfallopfer, aber auch Helfer in Gefahr geraten.
Auch der Verband der Berufsfeuerwehr schloss sich der Kritik an. Gegebenenfalls könne Hilfe künftig nur in besonderen Spezialanzügen geleistet werden, sagte Vorstand Andreas Thöne. "Wir verlangen die Veröffentlichung von Testreihen und Sicherheitsanalysen sowie neue Versuche unter realistischen Bedingungen." Lesen Sie hier weiter

