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BGH-Urteil: Bei Vollrausch keine Vollkasko

Freitag 24 Juni 2011

Eine Vollkasko-Versicherung muss nicht zahlen, wenn der Autofahrer grob fahrlässig im Vollrausch einen Unfall verursacht. Das entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in einem am Mittwoch verkündeten Urteil.

Nach dem reformierten Gesetz über Versicherungsverträge kann die Leistung bei grob fahrlässig verursachten Schäden gekürzt werden. In Ausnahmefällen sei auch eine Kürzung auf Null möglich, entschied der BGH. Das könne bei absoluter Fahruntüchtigkeit in Betracht kommen, also ab 1,1 Promille. Nötig sei aber immer eine Abwägung der Umstände des Einzelfalls. (dpa)

Quelle: Autoflotte online

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24 Juni 2011 | BGH-Urteil: Bei Vollrausch keine Vollkasko

Eine Vollkasko-Versicherung muss nicht zahlen, wenn der Autofahrer grob fahrlässig im Vollrausch einen Unfall verursacht. Das entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in einem am Mittwoch verkündeten Urteil. Nach dem reformierten Gesetz über Versicherungsverträge kann die Leistung bei grob fahrlässig...